Randsteine ganz einfach selber setzen

DIY-Anleitung

In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie man Randsteine im Garten ganz einfach selber setzten kann.

Benötigte Materiealien:

- Randsteine

- Estrichbeton

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- Bitumenspachtel

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Benötigte Werkzeuge:

- Richtschnur

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- Schaufel

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- Maurerkelle

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- Mörtelwanne

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- Handmischer

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- oder Freifallmischer

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- Gummihammer

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- Wasserwage

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Die Produktlinks von Amazon sollen die einzelnen Materialien darstellen. Vor dem Kauf lohnt sich immer ein ein Vergleich.  Für einfache Bastelarbeiten muss es nicht immer das teuerste Werkzeug sein!

1. Vorbereitungen für das Fundament der Randsteine

Für die Randsteine habe ich mir zuerst ein Fundament ausgehoben, den Graben für das Fundament habe ich in einer Tiefe von 40 cm ausgegraben und dann mit 20 cm frostfreiem Material aufgefüllt, ich habe hierzu die Kieselsteine verwendet, welche zuvor auf der Fläche verlegt waren. 

 

Die Frosttiefe liegt normalerweise bei einer Tiefe von 80 cm, da es sich hier aber lediglich um ein Fundament für Randsteine und nicht für ein Gebäude handelt, ist eine Tiefe von 40 cm vollkommen ausreichend. 

Um die Randsteine später exakt gerade setzen zu können, habe ich mir eine Richtschnur gespannt, an dieser kann man die Randsteine später ausrichten. 

 

Bei der Höhe der Randsteine ist zu beachten, dass diese mindesten zu 1/3 ihrer Höhe im Boden sitzen müssen, sodass diese später auch statisch belastbar und sicher im Boden verankert sind. 

2. Die Auswahl der Randsteine

Randsteine gibt es in verschiedenen Ausführungen, Maßen und Farben. Die Randsteine die ich hier verwendet habe, haben die Maße 100 x 40 x 8 cm (L/B/T), hierbei handelt es sich um die größten verfügbaren Maße. Die Randsteine haben ein Gewicht von rund 70 kg.  

3. Der Beton zum Setzen der Randsteine

Zum Setzen der Randsteine habe ich Betonestrich aus dem Baumarkt verwendet, hierbei handelt es sich um eine Fertigmischung welcher man nur noch Wasser hinzugeben muss. 

 

Der Beton auf welchen die Randsteine gesetzt werden, wird lediglich erdfeucht angemischt, ich habe hierzu ca. 80 Prozent der vorgegebenen Wasserzugabemenge verwendet, der Beton ist hierdurch noch sehr trocken und körnig. 

 

Den Beton habe ich mit einem Handmischer angemischt, bei größeren Mengen empfiehlt sich die Verwendung eines Freifallmischers. 

 

Wenn du beim Betonieren Geld sparen willst, empfehle ich dir, den Beton selber aus aus Zement, Sand und Gesteinskörnung anzumischen.  

 

Den angemischten Beton habe ich dann in den vorbereiteten Graben gegeben, die Einbauhöhe beträgt hier ca. 8 cm. Im Anschluss daran habe ich den Beton mit einer Maurerkelle verdichtet. 

 

Danach wird noch eine weitere Schicht Beton auf den bereits verdichteten Beton gegeben, die Höhe sollte hier ca. 2 cm betragen. In diese lockere Schicht wird dann der Randstein gesetzt, eine Verdichtung darf hier nicht mehr erfolgen, da der Randstein sonst in der Höhe nicht mehr angepasst werden kann.   

Beim Setzen des Randseins kannst du dich jetzt an der gespannten Richtschnur orientieren.

 

Der Randstein sollte so gesetzt werden, dass die Höhe maximal 1,5 cm über der vorgesehenen Höhe liegt, so lässt sich die Höhe durch die Verdichtung der zweiten Betonschicht noch bequem ausgleichen.  

Zum Ausrichten wird ein Gummihammer verwendet, ein Hammer aus Metall würde die Randsteine beschädigen. 

Die seitliche Neigung kann mit der Wasserwaage ausgerichtet werden. 

Beim Setzen der nachfolgenden Randsteine ist darauf zu achten, dass diese bündig und in der gleichen Höhe gesetzt werden, an den Stößen sollte im Optimalfall kein Lichtspalt entstehen.  

So sind die Randsteine optimal ausgerichtet. 

An beiden Seiten der Randsteine werden dann noch Stützen aus Beton angebracht, hierzu habe ich wieder Estrichbeton verwendet, hier habe ich den Beton aber mit der angegebenen Wassermenge angemischt, der Beton ist dadurch deutlich plastischer. 

 

Die seitlichen stützen werden so angebracht, dass diese Keilförmig nach oben verlaufen, hierdurch wird verhindert, dass die Randsteine bei seitlicher Belastung umfallen können. Zudem wird hierdurch verhindert, dass Wasser in das Fundament eindringen und der Beton im Winter auffrieren kann.

 

Der Beton ist nach etwa 48 Stunden belastbar, seine angegebene Nennfestigkeit erreicht er nach 28 Tagen. 

Zum Kürzen der Randsteine empfiehlt sich die Verwendung eines Winkelschleifers mit einer Trennscheibe für Stein.

Da die Stöße der Randsteine auch bei exakter Verlegung niemals komplett dicht sind, habe ich diese noch mit einer Bitumen-Spachtelmasse verspachtelt, die Spachtelmasse ist witterungsbeständig und dauerelastisch. 

 

Das Verspachteln der Stoßfugen empfiehlt sich insbesondere bei hohen Randseinen, so kann man verhindern, dass bei Starkregen Erde aus der Einfassung herausgespült wird, welche dann Flecken auf dem Beton hinterlässt.  

Am Anfang der DIY-Anleitung findest du noch ein YouTube-Video, in welchem du die einzelnen Arbeitsschritte nochmals nachverfolgen kannst.

 

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Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei deinem Projekt.

 

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Mein nächstes DIY-Projekt kommt bald, also einfach dran bleiben!

 

Weil selber machen einfach mehr Spaß macht als selber kaufen...